- Das Phänomen des 13. Februar besitzt eine gemeindepädagogische Relevanz.
- Für Gemeindepädagogik - als Teil der kirchlichen Handlungsdimensionen, insbesondere des kirchlichen Bildungs- und Kommunikationsauftrages - gibt es Anknüpfungspunkte am und um den 13. Februar in Dresden.
- Gemeindepädagogik als kirchliche Handlungsprofession mit Bildungsauftrag hat die Möglichkeit, den "Mythos Dresden" zu hinterfragen mit dem Ziel, ein möglichst realistisches Bild der Luftangriffe auf Dresden sowie ihrer Vor- und Nachgeschichte zu schaffen.
- Gemeindepädagogik ist dazu aufgerufen, Räume schaffen zum persönlichen Gespräch und zum Trauern.
- Gemeindepädagogik steht in der Pflicht, die kirchliche Gedenktradition am Horizont gesellschaftlicher Aktualität zu reflektieren und gegebenenfalls neue Handlungskonsequenzen zu entwickeln.
- Das Phänomen des 13. Februar ist nicht nur als historisches Geschehen zu sehen, sondern entwickelt sich unter vorherrschenden gesellschaftlichen Bedingungen gegenwärtig und zukünftig weiter, sodass die gemeindepädagogische Auseinandersetzung damit in naher Zukunft nicht abgeschlossen werden kann.
...alles, was irgendwie aus religionspädagogischer Sicht interessant sein könnte, könnte hier verhandelt werden oder auch nicht.
Dienstag, 30. November 2010
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